Warum können Kondome platzen?

Warum können Kondome platzen

Auch wenn die Hersteller immer wieder behaupten, dass ihre Kondome sicher sind, kann es trotzdem passieren, dass Kondome platzen. Jedes Kondom durchläuft eine elektronische Prüfung und die Hersteller müssen bestimmte Normen einhalten. Da Kondome zu den medizinischen Produkten gehören, sind sie zudem TÜV geprüft. Es gibt eine Reihe von Gründen, warum Kondome platzen. In den meisten Fällen sind jedoch diejenigen, die Kondome benutzen, daran schuld, wenn ein Malheur passiert.

So schädlich sind Wärme und Sonneneinstrahlung


Falls Kondome platzen, dann auch bei falscher Lagerung. Auf der Heizung oder in der prallen Sonne, im Handschuhfach des Autos oder in der Handtasche, die an einem warmen Ort steht – das alles sind Örtlichkeiten, die Kondomen gar nicht gut bekommen. Kondome platzen, wenn sie über einen längeren Zeitraum hohen Temperaturen ausgesetzt sind. In diesem Fall wird das Latex schnell brüchig und das sorgt dafür, dass die Sicherheit nicht mehr gegeben ist. Die Lagerung von Kondomen sollte grundsätzlich bei einer Temperatur von nicht mehr als 20° Grad erfolgen, zudem dürfen sie niemals direkt in der Sonne liegen. Einige Hersteller raten auch davon ab, Kondome in der Geldbörse aufzubewahren, denn Reibung kann sie beschädigen.

Das Haltbarkeitsdatum überschreiten

Wie alle Produkte, so hat auch ein Kondom ein Mindesthaltbarkeitsdatum. Ist dieses Datum abgelaufen, besteht die Möglichkeit, dass Kondome platzen. Das Datum, bis wann ein Kondom haltbar ist, befindet sich auf der Siegelfolie. Dort steht dann beispielsweise 2020/9 und diese Kondome müssen dann bis September verbraucht sein. Aber selbst wenn sie im Oktober 2020 noch in der Packung sind, sind sie noch sicher. Ein Kondom ein Jahr später zu benutzen, kann jedoch zu unerwünschten Nebenwirkungen führen. Kondome platzen, wenn die Materialbeschaffung zu wünschen übrig lässt. Das passiert, wenn sie zu lange gelagert werden, sie werden porös, was bei einem Produkt aus einem natürlichen Material vorkommen kann. Immer wieder ist die Behauptung zu hören, dass sich Kondome bis zu fünf Jahre halten, verlassen sollte man sich auf diese Aussage hingegen nicht.

Ölhaltige Gleitmittel und zu lange Fingernägel

Wenn Kondome platzen, können auch Gleitmittel die Übeltäter sein. Fette und Öl vertragen sich nicht mit dem Latexmaterial der Kondome, sie machen sie schnell brüchig und porös. Es ist also immer eine gute Idee, als Gleitmittel nicht das Salatöl aus der Küche zu verwenden. Der Handel bietet Gleitmittel mit speziell abgestimmter Zusammensetzung an, die, den Kondomen nichts anhaben können. Gefährlich sind auch lange Fingernägel. Diese können beim Aufreißen und auch beim Abrollen des Kondoms die Oberfläche beschädigen. Besonders beim Abrollen kommt es häufig zu Missgeschicken. Eine andere Gefahr stellen Piercings im Genitalbereich dar, denn auch sie können ein Kondom zum Reißen bringen, ohne dass es beim Liebesspiel bemerkt wird.

Fazit

Die falsche Größe stellt eine Gefahr bei Kondomen dar. Auch wenn die Vorhaut beim Abrollen des Kondoms nicht zurückgezogen wird, kann das ein Kondom zum Platzen bringen. Spitz gefeilte Fingernägel und Piercings, Wärme und die direkten Strahlen der Sonne sind reines Gift für jedes Kondom. Wer Kondome schon längere Zeit mit sich herumträgt, sollte beim nächsten Gebrauch auf das Mindesthaltbarkeitsdatum schauen. Ist das schon seit einigen Jahren abgelaufen, ist es besser, neue Kondome zu kaufen.

Beitragsbild: @ depositphotos.com / Tribaliumivanka

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